Stimmen zur dieKulturWerkstatt.Bayern — aus Politik, Verbänden und Kultur.
Quelle © StMWK/Böttcher
Grußwort des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, für „dieKulturWerkstattBayern“ von dieKunstBauStelle e.V.
Was macht ein Land aus? Nicht allein seine Traditionen oder Institutionen – sondern vor allem die Menschen, die es Tag für Tag gestalten. Die Musikerin, die sich Abend für Abend auf ihren Auftritt vorbereitet. Der Restaurator, der ein altes Kunstobjekt zu neuem Leben erweckt. Die Theatergruppe, die auf einer Dorfbühne genauso leidenschaftlich spielt wie in den großen Häusern unseres Landes. Sie alle sind Bayern – und viel zu oft bleibt ihr Wirken unsichtbar, begrenzt auf den Ort, an dem es entsteht.
Mit „dieKulturWerkstattBayern“ entsteht nun ein digitaler Raum, der genau das ändert: Er macht sichtbar, was bisher verborgen blieb und verbindet, was noch zu oft getrennt nebeneinander steht: Musik, Theater, bildende Kunst und Kunsthandwerk, quer durch alle Regionen unseres Freistaats und quer durch alle Epochen. Als lebendige digitale Bühne zeigt die Anwendung nicht nur die Vielfalt des Kulturstaates in der Gegenwart auf, sondern bündelt auch die Stimmen der Vergangenheit. Besonders freut mich der konkrete Ortsbezug dieses Projekts. Kultur ist nie abstrakt – sie hat immer einen Ort, einen Klang, ein Gesicht. Wenn wir künftig per Smartphone erfahren können, welche Geschichten sich hinter einer Werkstatt in Oberfranken oder einem Theater in Niederbayern verbergen, dann wird digitale Technik zu einem Werkzeug der Nähe. So eröffnet „dieKulturWerkstattBayern“ zahlreiche neue und spannende Blicke auf unsere bayerische Heimat und ihre Kulturhelden.
Ich danke dem Verein dieKunstBauStelle sowie allen Partnerinnen und Partnern herzlich für ihr Engagement. Möge „dieKulturWerkstattBayern“ vielen Menschen eine Bühne geben – und uns allen einen neuen Blick auf die kulturelle Vielfalt unseres Landes eröffnen.
München, im August 2026
Markus Blume, MdL
Bayerischer Staatsminister
für Wissenschaft und Kunst
Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst – Kulturfonds Bayern.