Überblick

Vom Mahnmal in der Landschaft bis zur Bühne im Ort: dieKulturWerkstatt zeigt Orte, an denen Kunst und Kultur sichtbar werden.

Beispiel

Zwei überlebensgroße Betonfiguren des Figurenfelds von Alois Wünsche-Mitterecker im trockenen Heidegras, dahinter weitere liegende und stehende Figuren und die bewaldeten Jurahänge bei Eichstätt
Foto: Wolfgang Hauck

Kunst im öffentlichen Raum

Das Mahnmal bei Eichstätt

Wo Beton zum Frieden mahnt

Östlich von Eichstätt liegt in einer Mulde der Juralandschaft das Figurenfeld des Bildhauers und Malers Alois Wünsche-Mitterecker. Von 1958 bis zu seinem Tod 1975 baute er überlebensgroße Figuren aus Beton, Granit und Basalt und setzte sie zwischen Heidegras und Wacholder zu einem erstarrten Schlachtfeld zusammen. Sein „Monumentum perpetuum“ warnt vor einem Krieg, der weder Sieger noch Besiegte kennt.

Der Künstler starb vor der Vollendung, verletzt durch eine umstürzende Figur. Das Kuratorium für das Mahnmal in Eichstätt betreut den frei zugänglichen Ort und arbeitet mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege an der Sanierung der verwitterten Plastiken.

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