Kunst im öffentlichen Raum
Das Mahnmal bei Eichstätt
Wo Beton zum Frieden mahnt
Östlich von Eichstätt liegt in einer Mulde der Juralandschaft das Figurenfeld des Bildhauers und Malers Alois Wünsche-Mitterecker. Von 1958 bis zu seinem Tod 1975 baute er überlebensgroße Figuren aus Beton, Granit und Basalt und setzte sie zwischen Heidegras und Wacholder zu einem erstarrten Schlachtfeld zusammen. Sein „Monumentum perpetuum“ warnt vor einem Krieg, der weder Sieger noch Besiegte kennt.
Der Künstler starb vor der Vollendung, verletzt durch eine umstürzende Figur. Das Kuratorium für das Mahnmal in Eichstätt betreut den frei zugänglichen Ort und arbeitet mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege an der Sanierung der verwitterten Plastiken.
Medien in der App: Drohnenaufnahme, Fotogalerie, Interviews mit Zeitzeugen
Schau dir den Beitrag in der BayernHistoryApp an!